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Netzwerks Energiedrehscheibe meets Wuppertal Institut | 22-02-2026

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Regelmäßig informiert das Netzwerk Energiedrehscheibe kritisch über den Fortgang der Wasserstoffstrategie und wurde damit zum Ansprechpartner für das Wuppertal Institut. | foto.hufenbach

22-02-2026 | gemeinsame Pressemitteilung | Netzwerk Energiedrehscheibe Wilhelmshaven | Wuppertal Institut

hyBit-Workshop: Regionale Transformation gemeinsam gestalten: Die Rolle von Wasserstoff für den Klimaschutz vor Ort

Anfang Dezember 2025 trafen sich Forschende des Wuppertal Instituts aus dem Projekt hyBit mit Vertreter*innen des Netzwerks Energiedrehscheibe zu einem Online-Workshop zu dem Thema “Regionale Transformation gemeinsam gestalten: Die Rolle von Wasserstoff für den Klimaschutz vor Ort”. Darin ging es um eine kritische Einordnung der Wasserstoff-Transformation in Wilhelmshaven und Umland aus Sicht der Umweltverbände.

Mit Interesse nahmen die Forschenden des Wuppertal Instituts die Informationen des Netzwerks Energiedrehscheibe auf und waren erfreut über offene Auskünfte und Hinweise, die Einblicke in die regionalen Spannungsfelder ermöglichten. Die Aktiven des Netzwerks Energiedrehscheibe aus dem Emsland, Ostfriesland, Hamburg, Essen, Wilhelmshaven und Sande sind sich einig, dass dieser Austausch sehr fruchtbar war und hoffen auf weitere Schritte.

Die Teilnehmenden des Workshops aus dem Netzwerk Energiedrehscheibe betonten, dass die grundsätzliche Notwendigkeit des Einsatzes von Wasserstoff außer Frage steht. Allerdings kritisierten sie die aktuellen Planungen als überdimensioniert.

Die immensen Fördermittel, die in diese Großprojekte fließen, fehlten an anderer Stelle beim Ausbau von Wind- und Solarenergie. Damit drohe der Wasserstoffhochlauf den systemischen Konflikt zwischen Großkonzernen und dezentralen Akteuren – etwa Privathaushalten und Genossenschaften – zugunsten einer starren, zentralistischen Struktur zu entscheiden.

Da hohe Investitionen refinanziert werden müssen und Konzerne auf Profite abzielen, sei kaum mit sinkenden Energiepreisen zu rechnen; vielmehr stünden Industrie und privaten Haushalten weitere Preissteigerungen bevor.

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